31.05.2026
50 Jahre ist es her, dass das erste Waldfest bei der Reinholdhütte vom SWVH angeboten wurde. Dies nahmen wir zum Anlass, wieder einmal ein kleines Waldfest zu organisieren. In erster Linie
dachten wir dabei an die vielen Menschen, die die Hütte damals erbaut hatten, die dort in gemütlicher Runde viele schöne Stunden erleben durften.
Pünktlich um 13:30 Uhr führte unser Shuttledienst die nicht mehr ganz so mobilen Gäste vom Rathaus zur Reinholdhütte hoch. Einige rüstige Wandersleute begaben sich gleichzeitig auf den Marsch zur
Hütte. Die vielen Besucher wurden von einem großzügigen Kuchenbuffet erwartet. So ließ man sich bei Kaffee und Kuchen an den liebevoll gedeckten Tischen - auf einem herrlichen Fleckchen Erde
nieder und genoss die Geselligkeit. Erinnerungen wurden ausgetauscht und man schwelgte in der Vergangenheit. Johannes indes begleitete mit seiner Gitarre viele begeisterte unter den Gästen viele
Sängerinnen und Sänger, die von schönen alten Volksliedern animiert wurden. Im Nu verflogen die Stunden. Auch einige Wanderer, die an der Hütte vorbeimarschierten, ließen sich gerne zu einem
Stückchen Kuchen verleiten.
So verging die Zeit und schon wurde der Grill angeheizt, um die wartenden Würste zu braten und die Gäste damit zu verköstigen. So wurde auch nach dem Essen noch eine Weile gesessen und sich
ausgetauscht. Doch auch das schönste „Feschtle“ geht einmal zu Ende. So wurden einige der Gäste wieder mit dem Auto nach unten befördert, andere machten sich zu Fuß auf den Heimweg. Es war ein
gelungenes kleines Waldfest, bei dem die Reinholdhütte gebührend gefeiert wurde!
(Text: Marietta Michel und Bilder: Michel/Quednau/Popiolek/Klipfel)
28.05.2026
Die heutige Wanderung hätte uns eigentlich auf den Jägersteig und zum Bildstein führen sollen. Aber es kam anders als geplant. Der Steig im Bereich Bildstein wurde bis auf weiteres wegen
Forstarbeiten gesperrt. Also musste Plan B her.
Wir fuhren wie geplant um 11 Uhr beim Rathaus in Häusern los nach Schluchsee. Dort parkten wir unsere Autos und schon machte sich die fünfzehnköpfige Schar Richtung Bahnhof auf den Weg, der uns
entlang des Seeufers führte. So schlenderten wir bei herrlichem Wetter, gepaart mit unterhaltsamen Gesprächen bis nach Aha, wo uns die erste Rast erwartete. Einige Mitwanderer ließen sich gar von
den dort geparkten Segelbooten inspirieren. Genug gestärkt bewegte sich die gesellige Schar weiter in Richtung Unterkrummenhof. Schon von weitem erblickten wir das herrliche Anwesen oberhalb des
Stausees, das uns mit Sitzgelegenheiten und leckerem Essen aufwartete. Was will man mehr? In gemütlicher Runde ließen wir es uns gut gehen. Ach, man hätte noch lange verweilen können, doch
wollten wir ja noch aufs Schiff. Die Abfahrt war auf knapp16 Uhr geplant. Also machten wir uns auf und wanderten den kleinen Weg bis zur Anlegestelle runter. Nach einer kurzen Weile legte die
"Schluchsee" an und wir durften an Deck gehen. Die Schifffahrt erwies sich als äußerst unterhaltsam. Denn kaum schipperte das Schiff los, fing es an zu regnen. Dem Himmel sei Dank, hatte das
Gefährt ein Dach. So konnten wir beruhigt sitzen bleiben und uns über das Wasser unter - und über uns - freuen. Die Angst, dass wir noch nass werden würden, wenn wir von Bord gingen, war
unbegründet. Denn genau das Gegenteil war der Fall. Der Regen legte eine Pause ein. So kamen wir trockenen Fußes zurück zum Ausgangspunkt.
Wieder einmal mehr eine Wanderung, die sich trotz "Plan B" sehr lohnte. Denn die Geselligkeit und die wunderbare Gegend standen im Vordergrund!
(Text: Marietta Michel und Bilder: Marietta Michel / Peter Klipfel)
13.05.2026
Pünktlich um 8:30 Uhr trafen wir uns beim Rathaus in Häusern. Mit drei PKWs ging es nach Höchenschwand, wo zwei weitere Reiselustige in unsere Autos aufgenommen wurden. Sodann begann die Fahrt in
die Schweiz. Gut gelaunt, bei bestem Reisewetter, unterhielt man sich in den Fahrzeugen und es gab unterwegs auch einiges zu bestaunen. Fast schien es, als hätten sich die kleinen feinen
Schweizerorte, die wir durchfuhren, extra für uns rausgeputzt. Ein toller Anblick! So kam man beispielsweise auch den innerschweizer Alpen sehr nahe. Hatten die Rigi (Königin der Berge genannt)
und auch der Pilatus sichtlich nochmal recht viel Schnee abbekommen. Schließlich endete unsere abwechslungsreiche Hinfahrt auf dem Parkplatz des Geländes des „Seleger Moors“ bei Rifferswil. Der
Wetterbericht hatte den Mittwoch dieser Woche für den schönsten Tag vorausgesagt, was sehr viele Besucher in den Park anlockte. Nach ein paar wenigen Minuten hatten auch wir es geschafft, waren
durch die Kasse und konnten auf den vielen, wundervoll angelegten Pfaden und Wegen, die gesäumt waren von prachtvoll blühenden Rhododendren, Farnen, Pfingstrosen, Walderdbeeren und etlichen
anderen Pflanzen „wandeln“, begleitet vom Rauschen der Blätterkleider der Bäume und wundervoll wahrnehmbarem Vogelgezwitscher. Vorbei an Teichen mit riesigen Seerosenblättern, auf welchen sich
einige kleine- und auch größere Frösche sonnten. Immer wieder gab es Sitzgelegenheiten zum Innehalten und genießen. Wer den Park schon einmal besucht hat, weiß von was ich berichte.
Zur Mittagszeit trafen wir uns beim „Beizli“ - und wer unterwegs noch nichts gevespert hatte, gönnte sich eine feine Schweizer Bratwurst. So hockte man einen gemütlichen Moment beisammen und
berichtete - nicht nur von der unglaublichen Farbenpracht dieses Parks - sondern machte so Einige neugierig auf die Steinmännchen, den abenteuerlichen Barfußpfad oder den Mammutbaum. Also ließen
wir uns wieder von der Schönheit des Parks locken. Es gab noch so viel Schönes zu entdecken. Schließlich endete unser Aufenthalt um 15 Uhr beim Ausgang, wo wir uns alle wieder trafen, noch
schnell ein Gruppenbild geschossen und sogleich die Rückfahrt vor dem Feierabendverkehr anzutreten. Die Heimfahrt erwies sich als kurzweilig und schon bald überquerten wir die Rheinbrücke, um auf
der B500 nach Waldhaus zu unserem Abschlusshock im Vereinsheim des SV Waldhaus zu gelangen. So endete nach einem schmackhaften Abendessen, der Rückfahrt zu unserem Ausgangspunkt in Häusern, ein
wunderbarer und unvergesslicher Tag! Ein mega Dank gilt den drei Fahrern, die uns bequem und sicher kutschierten!
(Text und Bilder: Marietta Michel)
03.05.2026
Am 3. Mai unternahmen wir gemeinsam eine rundum gelungene Wanderung in Höchenschwand. Startpunkt war der Kreuzstein, von wo aus wir in einer gemütlichen Runde zur Lerchenberghütte aufbrachen.
Insgesamt waren zehn Erwachsene und vier Kinder mit dabei, was die Tour zu einem schönen gemeinschaftlichen Erlebnis für Groß und Klein machte.
Ein besonderes Highlight der Wanderung war die Begleitung durch die angehende Forstwirtin Lissy Müller. Mit viel Engagement und Fachwissen brachte sie uns die heimischen Baumarten sowie viele
spannende Aspekte aus dem Waldalltag näher – Dinge, die man so im Alltag oft gar nicht wahrnimmt. An mehreren Stationen entlang des Weges legten wir Stopps ein, bei denen sie ihr Wissen
anschaulich und interessant vermittelte.
Den gelungenen Abschluss fand unsere Wanderung am Spielplatz beim Kreuzstein, wo wir den Tag entspannt ausklingen ließen und mit einer gemeinsamen Stretching-Einheit abrundeten.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fürs Mitmachen und die schöne gemeinsame Zeit. Ebenso freuen wir uns, dass wir diese Wanderung über den Schwarzwaldverein
Häusern anbieten durften. Annika und Lissy
(Text: Annika Schwarz und Bilder: Marietta Michel)
29.04.2026
Um 13 Uhr trafen wir uns beim Rathaus in Häusern, um in Fahrgemeinschaften zum Wanderparkplatz Raitenbucher Höhe zu fahren. Dort trafen wir uns mit unseren Wanderfreunden aus Bernau. Bei herrlichem Wanderwetter begann unsere Wanderung mit der großen Schar von sage und schreibe 27 Personen. Kurz bevor es das Tal hinab ging, hielt Irmgard Baur noch einen kleinen Vortrag über den idyllischen Ort Raitenbuch und seine ganz besonderen Häuser. Immer wieder begegneten wir den Hirtenbuben mit ihren Geschichten, die unterwegs auf bunten Schildern festgehalten wurden. So ging es über Hang-Weiden und durch Wälder, die mit ihren herrlichen Frühlingsboten aufwarteten - und dies im stetigen Wechsel. Erstaunen ließen uns die unzähligen Heidelbeerstauden, die mit prall gefüllten, mit schon rötlich erkennbaren Früchten, reizten. Auch die Maiglöckchen und Veilchen erfreuten so manches Gemüt. Unterwegs hielten wir hie und da an, wo uns von Irmgard immer wieder Wissenswertes erzählt wurde. Schon bald zeigte sich ein herrlicher Blick über das Urseetal bis nach Lenzkirch. Dann erreichten wir den Möslehof. Weiter ging die Tour über die Raitenbucher Straße und vorbei am Rastplatz beim „Alten Ahorn“. Danach ging es bergauf zum Luzenhäusle. Den höchsten Punkt der Wanderung erreicht, führte uns der Weg dann wieder bergab zurück zum Ausgangspunkt. Es war eine wunderbare Wanderung, die durch den Austausch mit Freunden noch gelungener wurde. Den Abschluss hielten wir im Gasthaus "Die Köhlerei am See" beim Windgfällweiher bei einer deftigen Vesper. Ein dickes Dankeschön geht an unsere Freunde vom OV Bernau, insbesondere an Irmgard Baur.
(Text und Bilder: Marietta Michel)
14.04.2026
Pünktlich um viertel nach acht wurden die 18 Schulkinder der 3. und 4.Klasse mit ihren Lehrerinnen Frau Zielke und Frau Dittrich von Vorstandsmitgliedern des SWVH abgeholt, um gemeinsam zum
Pflanzort in den Lehnern zu wandern. Dort erwarteten uns der noch amtierende Revierförster Roland Behringer und sein Pflanzprofi Willi Lopert. Vor Ort wurde besprochen, wo die Bäumchen eingesetzt
werden sollten. Unser Naturschutzwart Paul Kessler führte die Kinder an und erklärte viel Wissenswertes über die Pflanzen. So verteilte sich die muntere Schar auf den vorbereiteten Waldflächen
und begann Douglasien, Esskastanien und Kiefern zu pflanzen. Fleißig wurde gebuddelt, gepflanzt und festgebunden bis alle 50 Pflänzchen ihren Platz bestellt bekamen. In der Zwischenzeit bereitete
Paul Kessler ein Lagerfeuer vor, an welchem die fleißigen Helfer sich anschließend bei Sandwiches und Getränken stärken konnten. Dann gings zum theoretischen Teil über. Viele Informationen über
die gepflanzten Bäumchen, den Wald und seine Besonderheiten wurden vom Revierförster Behringer und Paul Kessler vermittelt. Es entstand ein Frage- und Antwortspiel, welches von den Schülern
mit Begeisterung angenommen wurde. Wieviel Wissen in den Kindern steckte, wenn es beispielsweise um das Klima, das Grundwasser und die Co2-Speicherung ging. Einfach toll, mit solch motivierten
Schulkindern so sinnvolle Massnahmen für die Zukunft zu tätigen.
Ein großer Dank geht an alle Mitwirkenden! Mögen die kleinen Bäumchen zu großen properen Bäumen werden. Und wer weiß, vielleicht können wir ja schon bald einmal „Maronie“ vom Schwarzwald
kosten.
(Text und Bilder: Marietta Michel)
27.03.2026
Wie in jedem Jahr vor Ostern, führt der Ortsverein zusammen mit der Gemeinde Häusern einen Dorfputz durch. Punkt 16 Uhr traf sich ein sehr großer Trupp an der Kur- und Sporthalle, um gemeinsam
den Ort wieder auf Hochglanz zu bringen. Erstaulicherweise waren sehr viele Kinder und Jugendliche vor Ort. Augerüstet mit Warnwesten, Eimern, Greifzangen und Handschuhen verteilte sich die Schar
von über 30 Personen in alle Richtungen des Dorfes. Dem Wettergott schien diese Aktion gut zu gefallen, denn er schickte die Sonne über die gesamte Putzdauer. Um kurz nach 17 Uhr zeigte sich ein
herrliches Bild, denn die „Heimkehrenden“ hatten allesamt ihre Eimer oder Säcke gut gefüllt mit Hinterlassenschaften derer, die sich nicht so viel Gedanken über die Gesundheit der Natur und
Menschen machen. Hätten wir beispielsweise alle aufgefundenen Zigarettenkippen zusammengetan, wäre ein großer Eimer randvoll gewesen.
Zu guter letzt verköstigte uns Bürgermeister Martin Maurer mit heißen Fleischkäsweggle im Lesezimmer. Dankeschön dafür! Stolz können wir auf alle „Mitputzenden“ sein, denen ein riesiger Dank
gebührt für ihren Einsatz! Insbesondere der großen Kinderschar!
(Text und Bilder: Marietta Michel)
19.03.2026
Wir trafen uns um 13:00 Uhr am Rathaus in Häusern und bildeten Fahrgemeinschaften, von hier starteten wir mit 10 Personen. Zweiter Sammelpunkt war Höchenschwand, hier haben uns 5 weitere Personen
angeschlossen. Dann fuhren wir nach Küßnach, wo weitere 6 Personen dazu kamen. Insgesamt haben an der Wanderung also 21 Personen teilgenommen.
Am Startpunkt hat uns auch schon Herr Bendel vom Museumsverein Rheinheim begrüßt. Er zeigte uns Bohnerzsteine, damit wir uns vorstellen können, wie das ausgesehen hat, was da abgebaut wurde. Sie
sehen tatsächlich aus wie Bohnenkerne, einige auch etwas größer. Er hat uns auch erklärt, dass das Erz vor Ort gewaschen wurde, und dann überwiegend mit Handkarren nach Rheinheim transportiert
wurde, von wo aus es dann per Boot auf dem Rhein, auch über den gefährlichen Lauffen bei Ettikon nach Albbruck verschifft wurde. Dort wurde es dann mit Hilfe von Holzkohle aus dem Schwarzwald zu
Roheisen verhüttet. Nach diesen Erklärungen verabschiedeten wir uns von Herr Bendel und haben uns auf den Weg gemacht.
Der Weg führte uns tiefer in das enge Tal, eine erste Schautafel gab uns einen Überblick über den Bohnerzweg. Bald entdeckten wir den Entwässerungsstollen, die erste Spur dieses Erzabbaus. Danach
dann der Eingang zum „unteren Stollen“. Von hier aus wurde das Erz unter Tage abgebaut. Vorher wurde das Erz im Tagebau abgebaut, allmählich wurde die Grube zu tief, deshalb wurde der untere
Stollen gegraben. Schautafeln erklären die Entstehung des Erzes, den Abbau und die Verarbeitung zu Roheisen. (siehe beigefügte Bilder). Unser Weg führte dann steil bergan, und wir kamen an einer
naturnahen Wiese an. Mit der erreichten Höhe, konnten wir bald aus der Ferne die Ruine der Küssaburg erkennen. Mehr und mehr öffnete sich unser Blick auf das, uns umgebende Land. Bei herrlichem
Wanderwetter mit Sonne und angenehmer Temperatur erreichten wir den Fuß der Küssaburg. Nach einem kurzen Aufstieg, hatten wir von der Burgruine aus dann den kompletten Rundumblick ins Rheintal
und in die Klettgaurinne. Auch das schweizer Jura und den Schwarzwald konnten wir erkennen. Für die Alpen war die Fernsicht allerdings nicht ausreichend.
Doch bald lockte uns die Einkehr im Gasthof Küssaburg. Die Temperatur war so angenehm, dass wir uns draußen niederlassen konnten. Für die einen wurde es ein später Kaffee mit Kuchen oder Eis, für
die andern ein frühes Vesper.
Nach dieser Stärkung haben wir uns auf den direkten Weg zurück nach Küßnach gemacht. Direkt heißt in diesem Fall auch ziemlich steil, doch da der Boden trocken war, konnten alle Teilnehmenden es
gut zu meistern.
Wie wir gekommen waren, verteilten wir uns auf die Autos und traten den Rückweg an. Eine interessante Wanderung im herrlichen Vorfrühling hatten wir erlebt, und bleibt uns in guter
Erinnerung.
(Text und Bilder: Martin Müller)
05.03.2026
Treffpunkt war um 13 Uhr beim Rathaus in Häusern, von wo aus zum Haus des Gastes gefahren wurde, um dort noch weitere wanderlustige Leute zu treffen. In Fahrgemeinschaften ging es Richtung Süden
nach dem schweizerischen Koblenz. Dort stellten wir unsere Gefährte auf dem Parkplatz nahe dem Wasserkraftwerk ab, trafen nochmal auf drei weitere Mitwanderer - und begaben uns sogleich zum
selbigen, welches etwa 400 Meter oberhalb der Aaremündung in den Rhein, zwischen 1931 bis 1935 erbaut wurde. Ein sehr interessantes, geschichtträchtiges und imposantes Bauwerk!
Nun ging unser Frühlingsspaziergang weiter, dem asphaltierten Weg am rechten Ufer des Stausees entlang. Die Natur schien gerade aufgewacht, und manche Blütenknospen an Bäumen und Büschen schienen
schier aufzuplatzen. Auch die Vogelwelt ließ sich blicken. So waren Blesshühner, Schwäne, Entenpaare, Kormorane, Reiher, ein kleines Rotkehlchen - und sogar ein rasant vorbeifliegender Eisvogel
in unsere Kameralinse geraten (letzterer war dann doch etwas zu schnell, um eingefangen zu werden). Dieses wunderbare Auengebiet, das von nationaler Bedeutung ist, würde 320 Vogelarten bieten,
wenn man sie denn zu Gesicht bekäme. Selbst auf dem 10 Meter hohen Beobachtungsturm schien dies schwierig. Schade, hatte das „BirdLife Naturzentrum“ geschlossen, wäre sicher auch noch ein
Highlight gewesen.
Schon bald kamen wir am südlichsten Zipfel des Sees an. Über die Brücke bei Kleindöttingen ging es ans andere Seeufer, dem naturbelassenen Weg entlang zurück in Richtung Wasserkraftwerk. Vorbei
an Wiesen, Pferdekoppeln, Fußballplätzen, mit Blick auf das historische Örtchen Klingnau und immer in Begleitung der bald untergehenden Sonne. Ein paar Minuten später erreichten wir wieder das
Wasserkraftwerk und schon bald auch unsere Autos. Zum geselligen Abschlusshock ging es in die Rheinperle in der Waldshuter Schmittenau. Es war ein wunderbarer Nachmittag, an dem wir das Erwachen
des Frühlings erleben durften. All das hätten wir verpasst, wenn wir zuhause geblieben wären…
(Text und Bilder: Marietta Michel)
19.02.2026
Angekündigt war eine fast alpine Tour am Herzogenhorn, bei der man Schneeschuhe wirklich braucht, - und das war mehr als wahr! Tiefer
Schnee und Schneefall begrüßten uns schon beim Einstieg zu der Route in Bernau-Hof. Unsere Gäste, zwei junge Paare, gerade zu Gast in Schluchsee, und zwei Wanderkameradinnen aus Bonndorf, waren
begeistert. Dem tat auch der Nebel keinen Abbruch, als der Wanderführer am Pavillon hoch über Bernau-Hof die eigentlich schöne Aussicht auf das Bernauer Tal beschrieb. Allerdings zog es uns bei
diesem Wetter nicht auf die Bergspitze. Aber wir folgten dem Sommerpfad ein Stück weit in den Hangwald hinauf. Der Pfad war tiefverschneit, wir traten den Trail selbst. Auf halber Hanghöhe
unterhalb des Krunkelbachweges folgten wir einem Pfad, den wir „Förster- und Rangerpfad“ tauften. Denn dieser Pfad ist zwar in guten Wanderkarten vermerkt, aber Wegkennzeichen gab es keine. Der
Wanderführer, der hier jeden Baum kennt, hatte am Vortag diesen Pfad sicherheitshalber nochmal inspiziert, und da besonders die Stelle, an der bei noch mehr Schnee ggf. ein Schneebrett
herunterkommen könnte. Aber jetzt war keine Gefahr, nur herrliche Winterlandschaft, und manchmal ein bisschen steil. Der Pfad führte aus dem Wald heraus und auf einen offenen Hang, über dem sich
irgendwann die Umrisse der Krunkelbach-hütte für eine verdiente Rast abzeichneten. Nicht zu lange, denn wir wollten noch bei Tageslicht wieder unten ankommen. Das gelang uns auch, wenn auch nicht
ganz barrierefrei. Aber das war keine Schwierigkeit mehr für jetzt geübte Tourengeher!
(Text: Johannes Sebulke; Bilder: Marietta Michel)
29.01.2026
Als wir um ca 13:30 unsere Schneeschuhwanderung vom Neuschnee spärlich geräumten Parkplatz am Friedenskreuz starteten, hatten einige von uns sicherlich gemischte Gefühle, da auch Neulinge dabei
waren. Schlussendlich war jeder gut ausgerüstet.
Sogleich überquerten wir die Landstrasse und stapften munter im Neuschnee los. Es gab eine neue Spur, eine ältere konnte man zuunterst vermuten.
Wir passierten den Hochkopfwald westlich und kamen in Kürze am Waldrand an die Kreuzung mit dem Panoramaweg. Auf dem identischen Weg des Schluchtensteig`s, ging es dann demnächst rechts ab bis
auf die Höhe oberhalb Ruchenschwand`s. Absteigend passierten wir demnächst die Landstrasse Richtung Wittenschwand. In der Senke an den Fischweihern angekommen, machten wir eine wohlverdiente
Pause. Leider hatte der liebevoll hergerichtete Jugendtreff "Brauhuus" nicht geöffnet. Danach passierten wir das letzte mal die Landstrasse und gingen die steilste Passage hoch östl. von
Ruchenschwand auf über 1000 Hm. Dort blieben wir auf dem Schluchtensteig Wanderweg und waren demnächst auch wieder auf unserem Herweg. Mittlerweile waren wir in einem kleinen Schneegestöber.
Bevor wir die Panoramaweg Kreuz passierten, wurde das Blau am Himmel auch schon mehr und mehr. Bevor wir wieder am Startpunkt angelangten, hatten wir als Happyend ein stimmungsvolles Licht am
Himmel.
(Text und Bilder: Peter Klipfel )